kolpingjugend dv erfurt
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2017

Gemeinschaftstag in Bickenriede 28.10.2017

Das eigentlich geplante Gemeinschaftswochenende zum Thema «Rechte Szene in Thüringen» wurde kurzerhand umgemodelt zum Gemeinschaftstag in Bickenriede. Der Samstag startete mit einem Frühstück und danach ging es gleich mittenrein in die erste inhaltliche Runde des Tages. Als frisch gebackene Jurastudentin informierte uns Laura über die Grundrechte und wir setzten uns mit ihnen auseinander. Welches ist für mich persönlich das wichtigste? Welches der Grundrechte ist zur Zeit am stärksten bedroht?

Nach leckerem Mittagessen vorbereitet von Hubi bekamen wir Besuch von MOBIT - der mobilen Beratung Thüringen. In einem interessanten Vortrag berichtete uns Christian von MOBIT sehr viel über die extreme rechte Szene. Unter anderem lernten wir, was man eigentlich genau unter «extrem rechts» versteht, was es für Vereinigungen der rechten Szene gibt und wie diese untereinander vernetzt sind. Nach Kaffee, Kuchen und Spekulatius waren wir selbst an der Reihe. Wir bekamen Fotos verschiedener T-Shirts vorgelegt und versuchten, die rechtsextremen Hintergründe der Symbole zu entschlüsseln. Dabei lernten wir noch mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus aber natürlich auch über Erkennungsmerkmale heutiger Nazis. Daher an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an MOBIT für die vielen Informationen! Der Gemeinschaftstag in Bickenriede fand sein Ende in einem reichhaltigen Abendbrot und weiteren interessanten Reportagen über die rechte Szene.

(Jul)

Diözesankonferenz 02.09.2017

Dieses Jahr fand die Diözesankonferenz der Kolpingjugend DV Erfurt in Bickenriede statt, um das vergangene Jahr zu besprechen und zwei vakante Stellen in der Diözesanleitung zu besetzen.

Besonders freute uns, dass wir verschiedene Gäste begrüßen durften. Annette Müller überbrachte uns Grußworte vom Kolpingvorstand aus Erfurt, während sich Marlena Kaiser als neue Jugendbildungsreferentin im MCH vorstellte.

Nach einen Impuls von Mike Goldsmits wurde uns der Finanzbericht, von Annette Müller vorgestellt und ausgewertet.

Die Diözesanleitung wurde entlastet nachdem sie uns über die erfolgreichen Projekte des vergangenen Jahres wie dem Besuch der Ukrainer auf der Bleibe oder der jährlich durchgeführten Holzaktion berichteten.

Bei den Wahlen legte Theresa Osburg nach einem Jahr ihr Amt als Diözesanleiterin nieder. Dieser Posten konnte aber durch Alexander Blümel, der zum neuen Diözesanleiter gewählt wurde, wieder besetzt werden. Ebenso erfreulich ist es, dass es eine Bewerbung für das Amt als pastoraler Begleiter der Kolpingjugend gab. Mike Goldsmits, der seit einem Jahr in Heiligenstadt wohnt und als Jugendseelsorger arbeitet wurde dann auch für diese länger unbesetzte Stelle gewählt.

Infos zur neuen Diözesanleitung

(Al)

Besuch aus dem Osten Juni / Juli 2017

Unsere diesjährige Sommerwoche fand endlich wieder unter dem Titel «Besuch aus dem Osten» auf der Bleibe bei Heiligenstadt statt, denn es war wieder soweit und wir konnten unsere ukrainischen Freunde hier bei uns im Eichsfeld begrüßen. Die Woche startete für die ersten schon am Freitagabend. Hier wurden die ersten Vorbereitungen für die Ankunft der Ukrainer getroffen. Aber am Abend gab es natürlich nicht nur work work work work work ... ;)

Denn schließlich war noch am ganzen Samstag Zeit, um eine kleine Willkommenszeremonie auf die Beine zu stellen. Mysteriöserweise wurde allerdings schon zur Nachmittagszeit in der Whatsapp-Gruppe nach «Liekretto» gesucht. Anscheinend wollte man die Ukrainer zur Begrüßung mit einem leckeren Likör begrüßen, dachten sich Natalja und Alex, die gerade auf dem Weg zur Bleibe waren. Verwundert, aber «bei der Kolpingjugend weiß man ja nie», bogen sie in einem Ralley-reifen Manöver noch schnell zum Rewe ab. Bevor sie sich auf die Suche am Spirituosenregal machen konnten, kam aber schon die Nachricht, dass Laura und Julia «Ligretto» im heimischen Spieleregal gefunden hatten... :D Am späten Abend war es dann endlich soweit und die Busse der Ukrainer hatten den Weg zur Bleibe gefunden. Nach großem «Hallo!» «привіт!» «Herzlich Willkommen!» und «ласкаво просимо!» fielen dann alle – besonders die Ukrainer nach über 20 Stunden im Bus – müde und erschöpft in die Betten.

Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst. Dafür machten wir uns auf nach Bickenriede, denn dort war Schützenfest. Das war nichts alltägliches! Nicht für uns Deutsche, aber erst recht nicht für unsere Ukrainer! Die Blasmusik, das viele Bier und besonders die Spendierlaune der Bickenrieder für das viele Freibier für die Ukrainer haben bei ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, von dem sicher vieles Zuhause berichtet wird. In Bickenriede verbrachten wir also auch den Nachmittag bevor am Abend der große Pizzawettbewerb auf der Bleibe anstand. In internationalen Teams wurde um die schönste (ja, der Geschmack war sekundär) Pizza gekämpft. Die Gewinnerpizza sah dann sogar nicht nur schön aus, sondern war auch eine wahre Geschmacksexplosion.

Am Montag wurde der Ausflugsradius noch weiter gezogen, denn Eisenach und die Wartburg standen auf dem Programm. Bei schönstem Wetter besuchten wir also die Burg, in der nicht nur die heilige Elisabeth lebte, sondern auch Luther einige wichtige Jahre seines Lebens verbrachte. Mit Audioguides konnten wir die Burg wahlweise auf Deutsch oder Russisch erkunden. Für uns unvorstellbar, aber mit diesem Luther konnten viele der Ukrainer nichts anfangen. Und gibt es diese Sekte, die er gegründet hat, heute eigentlich auch noch? Gott sei Dank konnten alle Unklarheiten durch unsere Übersetzerin Natalja beseitigt werden! Bei schönstem Sonnenschein gab es dann am Fuße der Wartburg unser typisches Unterwegs-Mittagessen: Brot und Eichsfelder Stracke mit saurer Gurke. Das schmeckt einfach überall! Dieses Mal sogar aufgepimpt durch kalte Pizza. Den Nachmittag verbrachten wir in Mühlhausen. Hier gab es ein Eis für alle und danach Zeit für einen Stadtbummel.

Ein Höhepunkt jagt den nächsten: Paddeln auf der Werra am Dienstag. Super Wetter, super Schlauchboote, super Teams! Die gute Nachricht: Alle drei Schlauchboote sind auch am Ziel angekommen. Die schlechte: Nicht alle Paddler blieben dabei ganz trocken. Während des erbitterten Kampfes zwischen Schlauchboot 1 und 2 um den ersten Platz kam es leider auch zu einem unfreiwilligen Werrabad. Mittagessen gab es am Dienstag an fast ebenso malerischer Kulisse wie am Montag: Mitten auf der Werra im Grünen wurden hungrig alle Lunchpakete verputzt. Dann hieß es mehrmals: «Hinter der nächsten Kurve ist es!» Gemeint war Mihla, doch es war irgendwie doch nie hinter der nächsten Kurve... Mit den letzten Kräften konnte unser Zielort aber dann doch erreicht werden ;) Als nächstes stand der Besuch der Creuzburg auf dem Programm. Dieser wurde aber wegen allgemeiner Erschöpfung abgesagt und wir begnügten uns mit dem Blick von unten auf die Burg. War auch schön. Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir von Creuzburg direkt nach Fürstenhagen. Bei Willis Imbiss am Naturparkzentrum gab es Abendbrot und ein großes Wiedersehen mit den Handwerkern, die nun schon so oft für Hilfseinsätze im ukrainischen Heimatdorf unserer Gäste waren. Bei Schunkelrunden und deutschen Volksliedern (Kann mal jemand den Text googlen?) wurde es ein langer und gemütlicher Abend.

Am Mittwoch war hart arbeiten angesagt! Es ging früh los zu einer Sozialaktion in Bickenriede. Zuvor lud uns aber der Bürgermeister der Gemeinde Anrode, Jonas Urbach, zum Frühstück in das Kloster Anrode ein. Danach führte er uns auch durch die alten Gemäuer des Klosters, das sich im Prozess des Wiederaufbau und der Restaurierung befindet. Für Deutsche und Ukrainer eine spannende Zeitreise! Aber deswegen waren wir ja nicht gekommen. Im Rahmen der Aktion Zukunftszeit des BDKJ wollten wir in Bickenriede ein rostiges Geländer am Flüsschen Luhne wieder auf Vordermann bringen. Gesagt, getan und alle packten mit an. Bei bestem Wetter wurde der Rost abgekratzt und das Geländer dann mit Rostumwandler gestrichen. Die schöne (rost-)braune Farbe, die wir alle nach der Aktion hatten, stammte aber leider nicht von den Sonnenstrahlen und landete schnell in der Dusche. Denn für den Abend putzten wir uns groß heraus. Es war nämlich der ukrainische Abend, den unsere Gäste für uns vorbereiteten. Es gab unser aller ukrainische Leibspeise: Die Rote-Beete-Suppe Bortschtsch und danach die Ravioli-ähnlichen Pelmeni. Super lecker! Und mehr ukrainisch-deutsche Freundschaft geht nicht, als wenn die Pelmeni mit Eichsfelder Gehacktes gefüllt sind! Die obligatorischen ukrainischen Tänze und Spiele bis spät in die Nacht inklusive dem Muskelkater am nächsten Tag fehlten natürlich auch nicht.

Am Donnerstag machten wir uns auf nach Erfurt. Hier besuchten wir die Gedenkstätte Andreasstraße, zu DDR-Zeiten ein Stasi-Gefängnis. Der Besuch hat bei jedem von uns einen starken Eindruck hinterlassen. Besonders die wenigen Minuten in der schallisolierte Zelle, in die Häftlinge zur Isolationshaft gesteckt wurden, stecken den meisten wohl heute noch in den Knochen. Einfach unglaublich, was früher in unserem Land passiert ist. Auch wenn die Ukrainer ähnliche Dinge aus ihrer Landesgeschichte erzählen konnten, so zeichnet sich Deutschland durch die öffentliche Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel aus. Zum Glück startete zum Mittagessen das Kontrastprogramm. Es gab Thüringer Bratwurst am Domplatz. Nach einer kleinen Stadtführung war Zeit für einen langen langen langen langen Shoppingaufenthalt im Zentrum. Vor dem Abendbrot bei McDonald's präsentierten alle Schnäppchenjäger ihre Beute und satt und müde ging es wieder zurück auf die Bleibe.

Der Freitag stand ganz im Zeichen des großen Abschiedsfestes für die Ukrainer. Dass es jedoch auch ein Martins-Fest werden sollte, das wussten alle außer Martin. An diesem Abend wollten wir nämlich unseren langjährigen Jugendbeauftragten Martin Bode schweren Herzens verabschieden. Aber natürlich nicht, ohne Pauken und Trompeten und ein ordentliches DANKESCHÖN! Also begannen wir schon früh mit den Vorbereitungen. (Zwischendurch fuhren die Ukrainer nochmal schnell zum Einkaufen. Als Mitbringsel für Zuhause standen Nutella und deutsches Bier ganz hoch im Kurs.) Es wurden Tische aufgestellt, Girlanden gebastelt, Blumen gepflückt, Vasen gestaltet, ein riesiges Plakat gemalt und sogar eine Ausstellung mit Fotos aus der Ukraine aufgebaut. Highlight war aber das Spanferkel, das nachmittags geliefert wurde und sich dann bis abends an seinem Spieß drehte. Wohl das beliebteste Fotomotiv des Abends. «Nebenbei» wurde auch noch das Programm für den Abend auf die Beine gestellt und ein Lied für Martin eingeübt (Was reimt sich auf Kochduell? – Toll!) Als alle Gäste eingetroffen waren, wurde es ein rauschendes Fest mit musikalischer Darbietung auf Deutsch und auch Ukrainisch. Ein Tisch reichte nicht aus für all die Geschenke, die Martin überreicht wurden! Bitte jetzt die Taschentücher rausholen: Martin, wir danken dir alle von ganzem Herzen was du für uns in der ganzen Zeit auf die Beine gestellt hast. Du bist und bleibst einer der wichtigsten Teile unserer Kolpingjugend. Wir werden dich vermissen! (und deinen Handy-Klingelton) *kitschige Abschiedsnachricht Ende* Aber ein Abschied jagte den nächsten. Nachts um halb zwei machten sich dann auch die ukrainischen Busse auf den langen Heimweg.

Am Samstag konnte der deutsche Rest dann erstmal richtig ausschlafen (haha, erst nach dem alle Schnarchnasen mit genügend Kissen abgeworfen waren oder das Bett kurzerhand nach draußen verlegt wurde). Nach dem Frühstück und der Chaosbeseitigung war auch für uns die Woche zu Ende. Danke an alle, die zum Gelingen dieser schönen Sommerwoche beigetragen haben. Wir freuen uns alle jetzt schon darauf, der Einladung der Ukrainer zu folgen und sie im nächsten Sommer bei sich zuhause zu besuchen! :)

(Jul)

Bistumsjugendtag(e) 2017

Das erste Mal ging es für die Jugendlichen aus dem Bistum Erfurt zu den Bistumsjugendtagen (BJT) nach Mühlhausen ins Palumpaland, einem größeren Campingplatz direkt am See. Vom 19.-21.05 gab es für uns dort Spiel, Spaß und Unterhaltung.

Los ging es Freitagnachmittag mit Zelte aufbauen, wer Glück hatte, konnte dies noch im Trockenen tun, andere wurden von Regenschauern und dem anschließendem Gewitter am Abend überrascht.

Offiziell ging es dann mit dem Abendbrot und der anschließenden «Holy Hour» los, eine Stunde voller Musik und Gebete, zum Ankommen und in sich schauen.

Die Jugendlichen, die danach noch nicht schlafen wollten, konnten sich dann noch den Film «Ein ganz großer Traum» angucken. Am nächsten Tag, den Samstag standen verschiedene Workshops oder einfach nur die Zeit am See genießen auf dem Programm. Unteranderem gab es ein Fußball Workshop, ein Poetryslam Workshop, Spiele und noch vieles mehr.

Abends sollte dann die richtige Party stattfinden, denn es waren 3 Bands eingeladen um den Teilnehmern richtig einzuheizen. Bevor die Bands loslegten, gab es aber noch einen schönen Festgottesdienst mit Bischof Neymeyer. Todmüde ging es am Sonntagmorgen nach einer langen Nacht schnell zum Frühstück und dann hieß es auch schon Tschüß sagen und Zelte abbauen. Mit einem kleinen Morgengebet wurden dann die Bistumsjugendtage offiziel beendet.

(Lau)

KC-Tag Mai 2017

Den Maifeiertag 2017 haben wir zum gemeinsamen Wandern genutzt und sind den «Weg der Geschichte» in Kirchgandern gegangen. Bei gutem Wetter konnten wir den steilen Beginn des Weges meistern, uns ausreichend unterhalten und schon bald an der Kapelle eine gemütliche Kaffeepause einlegen. Für die Kinder gab es viele Gelegenheiten zum Spielen, Laubhütten bauen oder toben. So fiel auch der weitere Weg nicht schwer, da es vor allem bergab ging.

Einige von uns hatten am Projekt des Wegs der Geschichte mitgearbeitet und kannten die gestalteten Tafeln bereits gut, anderen war es weniger bekannt, sodass sich unter uns viel Gesprächsstoff ergab. Zum Ende unseres Tages bot der neue Spielplatz in Kirchgandern noch eine schöne Gelegenheit für den Ausklang des Tages.

(And)

BDKJ Jugendforum 31.03. - 02.04.

Zum BDKJ Jugendforum trafen sich vom 31. März bis zum 2. April 35 Delegierte der Jugend- und Dekanatsverbände unseres Bistums, darunter natürlich auch Vertreter der Kolpingjugend. Im Erfurter Jugendhaus «St. Sebastian» diskutierten wir während der Diözesanversammlung wichtige Themen, beschlossen Dinge und starteten in die zweite Phase der BDKJ-Aktion Zukunftszeit. Hierbei geht es darum, sich in Verbänden, in der Gemeinde, in der Schule und so weiter, zum Beispiel für die Integration von Flüchtlingen einzusetzen, gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für eine offfene Gesellschaft. Die «gesammelte Zeit» wird dann in einer Deutschlandkarte auf der Internetseite der Aktion Zukunftszeit eingetragen, wodurch diese am entsprechenden Ort immer bunter wird. Somit setzt die Aktion ein Zeichen gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit. Am dem Samstag des Wochenendes hatten wir sogar die Ehre zusammen mit Bischof Ulrich Neymeyr Mittag zu essen und uns mit ihm über unseren Verband zu unterhalten. Nicht nur zu dem Zeitpunkt schien er interessiert und freudig darüber, dass Jugendliche sich engagieren. Ebenfalls von großer Bedeutung waren die Abende, an denen wir uns von den Diskussionen und Wahlen ausruhen und uns mit Jugendlichen anderer Verbände bzw. Dekanate austauschen konnten.

Bilder vom BDKJ (flickr)
(Th)

Die Nacht lebt 24.03.17

Unter dem Motto «Hier stehe ich, ich kann auch anders» fand am 24.03.17 zum 18. Mal der ökumenische Pilgerweg der Jugend durch die Heiligenstädter Kirchen statt. Traditionellerweise gestaltete die Kolpingjugend die erste Station und bekam dabei tatkräftige Unterstützung von einigen Firmlingen aus Bickenriede, die schon beim Adventswochenende dabei waren. Gemeinsam gestalteten wir die Propstei St. Marien mit Luftballons, Wimpeln und Girlanden, um gemeinsam mit allen Teilnehmern Geburtstag zu feiern. Wir wollten uns an unsere Taufe erinnern, durch die wir in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wurden und die als unser geistlicher Geburtstag gesehen werden kann. In Gedenken daran, waren alle Teilnehmer aufgefordert, sich gegenseitig mit Weihwasser zu segnen.

Danach pilgerten alle zur nächsten Station in einer anderen Kirche. Einige Kolpingjugendliche eilten allerdings direkt zur letzten Station, um dort die Gulaschkanone vorzubereiten. Denn nach der letzten Station gab es zum Aufwärmen für alle Teilnehmer heiße Linsensuppe, da das Thermometer bereits auf unter 3°C gefallen war. Wir hatten aber dennoch alle viel Spaß bei der Vorbereitung und Durchführung und sich auch nächstes Jahr wieder dabei.
(Ju K)