2018
Adventswochenende 30.11.-02.12.2018
Es war wieder soweit unser Adventswochenende stand vor der Tür. Vom 30.11.-02.12.2018
verbrachten wir ein gemütliches Wochenende auf der Bleibe. Am Freitagabend trudelten gegen 18
Uhr die ersten Teilnehmer ein und bezogen ihre Betten. Als alle ein Bett hatten und vom Gehacktes-
oder Käsebrot gesättigt waren, ging es mit der Kennenlernrunde weiter. Ein Spinnennetz aus Wolle
sollte dabei helfen sich die Namen zu merken und auch die hoffentlich dazugehörigen Gesichter.
Nachdem wir uns wieder entwirrt hatten und jeder jeden kannte ging es runter zum
Gemeinschaftsraum, wo der Spieleabend beginnen konnte. Neben einem Ligretto Turnier, bei dem
man nur alle paar Minuten ein lautes, hektisches Ligretto gefolgt von einem Aufstöhnen der anderen
Mitspieler hörte, ging es am Nebentisch beim Uno Turnier ein bisschen ruhiger zu.
Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Frühstück und der Verkündung der Aktivitäten für den
Tag. Man hatte die Auswahl zwischen Plätzchen backen bei Hubi, Basteln von Teelichthaltern und
Fröbelsternen bei Laura und mit Lego spielen, was wie immer der absolute Renner bei den Jungs
war😉. Am späten Nachmittag kam uns dann pünktlich nach dem Kaffee ein alter Bekannter,
nämlich Martin Bode, besuchen. Kurz nach der Begrüßung folgte dann die erste Überraschung. Es
ging mit Fackeln auf eine „Nachtwanderung“ durch das umliegende Gebiet. Gott war auf unserer
Seite und so kamen wir alle auch ohne einen Waldbrand ausgelöst oder Brandlöcher in unserer
Kleidung wohlbehalten bei der Bleibe an. Dort begrüßten uns die Heimgebliebenen mit einem
kleinen Konzert. Hungrig von der Wanderung gab es auch bald schon Abendbrot, Wiener Würstchen
mit Nudelsalat und die letzte Überraschung für den Tag. Klamm heimlich hatten wir den oberen
Gemeinschaftsraum in ein Homekino verwandelt und guckten dort den selbstgedrehten Imagefilm
von Kolping, den vor allem die älteren Kolpingmitglieder sehr amüsant fanden, und noch passend
zum Thema einen Weihnachtsfilm. Dann war aber auch schon Schlafenszeit, denn morgen stand der
1. Advent an.
Der Sonntag begann wie der Samstag mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend feierte Mike
mit uns einen Wortgottesdienst zum 1. Advent. Bei der Predigt sammelten wir Begriffe, die für uns
typisch mit der Adventszeit verbunden waren unter Familie, Plätzchen und Weihnachtsmarkt fanden
sich dann auch ganz schnell die Coca-Cola und Amazon-Weihnachtswerbung wieder. Noch fix die
Taschen und Koffer gepackt und dann ging es auch schon wieder nach Hause.
(Lau)
KC-Wochenende 28.-30.09.2018
Vom 28.09. bis 30.09.2018 verbrachten wir mit 17 Teilnehmern, darunter acht Kinder, unser KC-Wochenende im uns bekannten Floriansheim am Meißner. Neben Erholung vom Alltag und gemeinsamem Austausch über Familienthemen standen uns wieder schöne gemeinsame Stunden bevor. Ein Gang über den direkt anliegenden Barfußpfad durfte auch nicht fehlen.
Im thematischen Teil stellte uns Maik den Sozialreformer Don Bosco vor. Der 1859 von ihm gegründete Orden der Salesianer hat an vielen Orten der Welt seine missionarisch wirkenden Niederlassungen und erfüllt dort oftmals als einzige Organisation zum Schutz von Jugendlichen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Nachdem wir von den schwierigen Anfangsjahren des Männerordens erfuhren, stellten wir fest, dass auch heute diese Arbeit nichts von seiner Bedeutsamkeit verloren hat und besonders gebraucht wird, um junge Menschen vor Armut und sozialer Benachteiligung zu schützen. Auch hier in Deutschland gibt es in Heilbad Heiligenstadt in der Villa Lampe einen Standort zur Jugend- und Berufsbildung sowie der Jugendsozialarbeit, deren Leiter Maik ist.
Dieser thematische Impuls hat uns alle beeindruckt und auch im kommenden Jahr möchten wir wieder ein spannendes Thema finden.
(And)
Sternenklar - Du baust die Zukunft 28.-30.09.2018
Am Freitag um 14.30 Uhr trafen wir uns in Heiligenstadt und waren voller Vorfreude auf das
bevorstehende Wochenende. Denn es sollte nach Frankfurt am Main zu «Sternenklar - Du baust die
Zukunf» gehen. Nach einer langen fahrt mit einigen kleineren Staus waren wir endlich da. Zu Neunt
bezogen wir unser Quartier für die nächsten Tage, eine Turnhalle in der schon andere Kolpinger
ihr Lager aufschlugen.
Abends ging es dann zur großen Eröffnungsveranstaltung am Campus. Zusammen verbrachten wir
mit vielen neuen und alten Bekannten einen tollen Abend. Sogar das Kennenlernspiel war lustig. 😉
Samstagmorgen mussten wir schon früh aus den Federn, denn Frühstück gab es nur bis halb Neun in
einer anderen Location. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Roßmarkt, wo viele Stände
und eine große Bühne aufgebaut war. Dort und im Mainhaus gab es dann den ganzen Tag über
Workshops und drei große Podiumsdiskussionen. Unter anderem diskutierten wir über die Zukunft von
Europa, die Enzyklika «Laudato si» des Papstes und die Zukunft des Verbandes. Nachdem wir eine
Flucht im Missio Truck knapp überlebten, machten wir uns auf den Weg Frankfurt zu erkunden. Wir
besuchten den Maintower, gaben jedoch nach zehn Minuten in der Schlange auf, da diese bis auf die Straße
reichte und gingen stattdessen am Mainufer entlang. Ein kleiner Abstecher zum gerade
stattfindenden Altstadtfest durfte natürlich nicht fehlen und so sahen wir uns die neuen
«alten» Häuser von Frankfurt an. Jule ließ sich sogar für einen kurzen Besuch des Zalando
breitschlagen.😉 Geschafft von unserem abwechslungsreichen Tag gingen wir in unsere Unterkunft
zurück und machten uns für die bevorstehende Party fertig. Wieder am Campus feierten wir bis in
die Nacht hinein.
Der Sonntagmorgen begann dann wie der gestrige, jedoch um einiges müder. Nachdem wir das Auto
beladen hatten, mussten wir uns ziemlich sputen um das Frühstück nicht zu verpassen. Etwas
verspätet bekamen wir noch etwas ab und machten uns kurze Zeit später, mit einem Abstecher zu
McCafé um Kaffee zu holen, auf zum Roßmarkt. Zusammen mit dem Bundespräses Josef Holtkotte
und dem Bischof Dr. Georg Bätzing feierten wir bei strahlendem Sonnenschein einen schönen
Gottesdienst. Dann hieß es auch schon Abschied nehmen, denn wir machten uns
sogleich begleitet von einem guten Soundtrack auf den Heimweg.
Alles in allem war es ein sehr schönes Wochenende mit Wiederholungspotenzial.
(Lau)
Während einer Woche in unserem Partnerdorf, im Oblast (Bundesland) Iwano-Frankiwsk haben wir
durch unseren interkulturellen Austausch viel erleben können.
Wir verteilten die Patengelder, die Kolpingmitglieder für bedürftige Familien im Dorf bereitstellen,
haben das durch uns finanzierte Computerzimmer in der Schule begutachtet und neues Spielzeug in
den Kindergarten des Dorfes gebracht.

Gemeinsam mit unseren ukrainischen Kolpingfreunden haben wir die graue Schallschutzmauer,
welche hässlich um das Dorf thront mit Friedenssymbolen bunt bemalt und somit auch ein Zeichen
gegen den immernoch anhaltenden Krieg in der Ostukraine gesetzt.
Durch Museumsbesuche und Reisen in die Geschichte der Ukraine konnten wir besser verstehen
warum das junge Land seine Unabhängigkeit mit aller Kraft verteidigt.
Bei der im Oblast sehr gut besuchten Pilgerwallfahrt schlossen wir uns unseren ukrainischen
Freunden an und pilgerten einen ganzen Tag lang in praller Sonne und auf einer gut befahrenen
Straße zu einem geschichtlich und religiös sehr bedeutsamen Ort!
Anschließend waren wir Gast bei einer landesweiten Konferenz der Jugendorganisationen und
durften die aktiven Jugendgruppierungen und ihre Projekte kennenlernen.
Den letzten Teil der Reise verbrachten wir in Lemberg, eine bekannte Stadt der Ukraine, welche
lange Zeit unter Kontrolle österreich-ungarischer Herrscher war. Dort lernten wir die aktive
Kolpingsfamilie kennen, welche aus eigener Kraft ein Autismuszentrum in der Stadt leitet und durch
Spenden finanziert.
Danach mussten wir uns leider auch schon verabschieden, denn unsere lange Rückfahrt nach
Deutschland stand an, die wie die Hinfahrt ein Abenteuer für sich ist.
(Al)
Gemeinschaftswochenende Pößneck 20.-21.04.2018
An diesem Wochenende besuchten wir unseren Diözesanleiter Alex in der Umgebung seiner Heimat.
Samstagfrüh um 12 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Neustadt. Dort angekommen wurden wir
schon freudig begrüßt und begangen unser Zimmer im Pfarrheim zu beziehen.
Am Nachmittag machten wir dann mit Alex eine kleine Stadttour und besuchten einmal das
Lutherhaus und das Museum von Neustadt. Auf den Weg vom Lutherhaus zum Museum zeigte uns
Alex noch die mittelalterliche Ladenstraße der Neustädter Fleischer. Kulturell gesättigt ging es dem
Wetter entsprechend an den nahegelegenen Stausee, welchen wir von der Stauseemauer aus
betrachteten und anschließend mit der Fähre überquerten.
Den Abend verbrachten wir zusammen mit dem ortsansässigen Pfarrer beim Grillen oder Braten, wie
man dort zu sagen pflegt. Nach dem Essen übten wir auch sogleich Lieder für den morgigen
Gottesdienst.
Sonntagmorgen stand der besagte Gottesdienst mit unserer Musikeinlage an. Mit einer Ukulele und
unseren Stimmen verschönerten wir diesen und machten uns danach auf den Heimweg.
(Lau)
Bärlauchduft liegt in der Luft.

Die ersten warmen Temparaturen locken viele große und kleine Menschen zum KC-Tag beim Baumkronenpfad im Naturpark Hainich. Die Bäume sehen noch recht kahl aus. Darum geht es statt auf den Pfad in den Baumkronen, den Wald von unten entdecken. Der Waldboden ist eine riesiger grüner Teppich aus stark duftendem Bärlauch.
Die erste Enttäuschung der Kinder, dass es nicht auf den Baumkronenpfad hoch geht, verfliegt. Denn in die Baumkrone kommen wir trotzdem. Und zwar auf umgefallenen Bäumen die auf dem Weg liegen gelassen werden. So entdecken wir die Krone nicht auf einem Pfad in der Luft, sondern direkt beim Rumklettern im Baum.
Nach Kaffee und Kuchen wird die Frage gestellt: «Wann übernachten wir eigentlich mal wieder zusammen?»
(Mar)
Zu einer ganz
besonderen Art der Fotografie trafen sich Jugendliche der Kolpingjugend und der Villa Lampe am 11.01.18 in Heiligenstadt.

Ausgestattet mit Taschenlampen, Knicklichtern und dunkel gekleidet versuchten sie sich als Künstler der Lichtmalerei. Dabei wird mit Langzeitbelichtung ein Foto in einem dunklen Raum durch Bewegung einer (oder mehrerer) Lichtquellen aufgenommen. Während der mehrere Sekunden dauernden Aufnahme kann man nur erahnen, was mit dem Licht in den Raum gemalt wird, denn erst auf dem Display der Kamera ist der Effekt des Lightpaintings zu erkennen.
So entstanden im Laufe des Abends, in zum Teil vollkommener Dunkelheit, leuchtend bunte Bilder. Nur zum Abendessen kamen die Teilnehmer kurz ins Licht.
Alle Künstler freuen sich schon, bei einer Ausstellung die besten Fotos zu präsentieren.
(Ju)